Logo - Mag. Robert Haupt, LL.M. - Rechtsanwalt - zurück zur Homepage

Schiffs- und Immobilienfonds

 

Viele Klienten wollten risikoarme Veranlagungen zur Altersvorsorge sowie zum Vermögensaufbau zeichnen und bekamen stattdessen Schiffs- und Immobilienfonds vermittelt.

Zum Risiko erwähnte man oft aber nur wahrheitswidrig, dass hinter den angebotenen und empfohlenen Schiffs- und Immobilienfonds „echte Sachwerte“ stehen würden. Dabei handle es sich „aufgrund der Investition in bestehende Vermögenswerte (Immobilien, Schiffe) um eine de facto sichere, langfristige, Investition“ so oft die Argumente der Berater.

Im Hinblick auf die angegebenen Vorsorge- und Vermögensaufbauaspekte der Anleger waren die erworbenen Veranlagungen für Zwecke der Erfüllung des Veranlagungswunsches denkbar ungeeignet:

Risiken, wie

  • der Totalverlust des Investments oder erhebliche Verluste;
  • die schwierige Veräußerbarkeit auf dem unterentwickelten Zweitmarkt für geschlossene Fonds;
  • hohe Währungsschwankungen;
  • eine mögliche Rückzahlungspflicht für Ausschüttungen bzw. etwaige faktische Nachschusspflicht sowie fünfjährige Nachhaftung bei Übertragung der Kommanditanteile

wurden in der Beratung vielmehr ausgeblendet und die (in Wahrheit) unternehmerischen Beteiligungen den Anlegern als sichere langfristige Anlage empfohlen.

Sofern Sie bei ordnungsgemäßer Beratung keinen Schiffs- bzw. Immobilienfonds gezeichnet hätten, haben Sie einen Schaden in Form der ungewollten Veranlagung erlitten. Dieser Schaden trat demnach bereits im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ein und wird nicht erst bei Laufzeitende eintreten!

Wenn Schadenersatzansprüche gegenüber Banken und Beratern nicht ohnehin schon verjährt sind, droht in aller Regel bereits Verjährung, weshalb ich zu raschem Handeln raten muss!

Wenn Sie mehr wissen möchten: Rufen Sie mich unverbindlich an oder schicken Sie mir Ihre Anfrage – in einer Ersteinschätzung klären wir dann gemeinsam ab, was ich für Sie tun kann!